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Brot für die Welt - Sammlung 2017

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Gitarren statt Gewehre, das Motto für die diesjährige Brot-für-die Welt-Sammlung

Gitarren statt Gewehre

 Das ausgewählte Projekt betrifft die Demokratische Republik Kongo in Zentralafrika. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1960 kommt das Land nicht zur Ruhe. Nach zahlreichen Bürgerkriegen wird der Osten des Landes immer noch von Rebellengruppen kontrolliert. Zehntausende Kinder wurden in den kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 20 Jahre zum Dienst an der Waffe gezwungen. Ein Ausbildungszentrum in Bukavu im Osten des Kongo ermöglicht einigen von ihnen einen Neustart im zivilen Leben. Das Zentrum bietet Ausbildung und Qualifizierung in 19 Berufsfeldern an, darunter außer dem Gitarrenbau auch Informationstechnik, Navigation und Schiffsführung, Metallbau und Ziegelherstellung. Viele der derzeit 780 Lehrlinge haben eine traumatische Geschichte. Sie waren Kindersoldaten, Straßenkinder, HIV-positive Frauen, Überlebende sexueller Gewalt oder ledige Mütter. Die Ausbildungsprogramme sind ihren Bedürfnissen angepasst. Das Ausbildungszentrum wird vom Evangelischen Entwicklungsdienst unterstützt, der 2012 mit Brot für die Welt fusionierte. Die 780 Azubis sind viel zu viele für den Platz, der im Moment zur Verfügung steht. Platzmangel ist die größte Sorge des Projekts. Die Nachfrage an den angebotenen Ausbildungen ist im Moment größer als bewältigt werden kann.

Der Spendenbedarf liegt bei 150.000 Euro, die Ausbildung einer Person kostet pro Jahr 44 Euro und das monatliche Honorar eines Ausbilders/einer Ausbilderin 111 Euro.

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